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27.01.2006

SPD-Parteivorsitzender Matthias Platzeck und der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Struck, würdigen Johannes Rau

Die deutsche Sozialdemokratie trauert um Johannes Rau. Die dankbare Erinnerung an einen der herausragendsten, anerkanntesten und beliebsteten Politiker unseres Landes wird fortleben.

 

Sein unvergleichliches Lebenswerk ist getragen von seiner großen Mitmenschlichkeit, seinem von Versöhnungswillen getragenen Geist und seinem außerordentlichen politischen Gestaltungswillen. Johannes Rau war geprägt von seinem tiefen christlichen Glauben und bezog aus ihm Durchhaltewillen und Kraft für den politischen Alltag.

 

Er wurde Politiker, weil er immer daran geglaubt hat, dass unsere Welt besser sein könnte, als sie ist, und dass es gerechter zugehen sollte als es zugeht. In all seinen Ämtern hat er gegen Ungerechtigkeit gekämpft und sich für mehr Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit eingesetzt.

 

Johannes Rau war Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Wuppertal, Abgeordneter des nordrhein-westfälischen Landtags, Wissenschaftsminister und Ministerpräsident des größten deutschen Bundeslandes.

 

Sein politisches Wirken in Nordrhein-Westfalen war für die Menschen dort Identität stiftend. Die Menschen verehrten und schätzten ihn als Landesvater und vertrauten ihm. Sein Politikstil, Gemeinsamkeiten zu betonen statt Gegensätze hervorzuheben, hat nicht nur sein Bundesland  nachhaltig geprägt.

 

Seine besonderen Gaben, zu denen auch sein unverkennbarer Humor gehörte, prädestinierten Johannes Rau in einem ungewöhnlichen Maß für das höchste Amt in unserem Staat. Auch als Bundespräsident ist Johannes Rau sich auf beeindruckende Weise treu geblieben. Obwohl seine Amtszeit von 1999 bis 2004 von tiefgreifenden Veränderungen im Land und erschütternden Ereignissen weltweit geprägt war, ist es ihm auch in diesem Amt allein durch die Kraft seines Worte gelungen, den Menschen Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln. Er tat dies nicht nur in seinen " Berliner Reden", sondern auch in vielen persönlichen und brieflichen Kontakten.

 

Alle, die in Deutschland Verantwortung tragen, hat er in seiner letzten großen Rede als Bundespräsident dazu aufgerufen, das Vertrauen in Deutschland wieder herzustellen. Ein Vermächtnis, das die Sozialdemokratie Ernst nimmt und nach dem sie handelt.

 

Die Würdigung des politischen Lebenswerkes von Johannes Rau ist unvollständig ohne die Anerkennung seiner großen Verdienste um die Wiederherstellung der deutschen Einheit, an die er immer geglaubt hat und für die er gekämpft hat.

 

Sein lebenslanger Einsatz galt in einzigartiger Weise vor allem der Aussöhnung mit Israel. Als erster deutscher Präsident hat er in einer historischen Rede vor der Knesset um Vergebung gebeten für das unermessliche Verbrechen des Holocausts. Das Wiedererblühen jüdischen   Lebens in Deutschland hat er gefördert, da es für ihn ein unverzichtbarer Teil unserer Kultur war.

 

Johannes Rau hat der SPD in vielen schwierigen Situationen Selbstvertrauen und Siegeswillen vermittelt. Er hat über Jahrzehnte hinweg die gemeinsame Sache mit großer Hingabe und Überzeugungskraft vertreten. Dafür danken wir ihm.

 

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in dieser Stunde der Trauer seiner Frau Christina und seinen drei Kindern. Johannes Rau hat uns viel gegeben, das bleiben wird.

Im Folgenden finden Sie auch einen Nachruf von Dr. Peter Struck, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, auf Johannes Rau.



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