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18.05.2007

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Der Klimawandel schwächt die Ökosysteme“

Erklärung zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2007

 

New York/Vereinte Nationen – Die biologische Vielfalt bildet das Fundament des Lebens auf der Erde und ist eine Säule der nachhaltigen Entwicklung. Der Reichtum und die Vielfalt an Leben auf unserem Planeten ermöglichen erst das Funktionieren des Ökosystems, auf das wir angewiesen sind: Sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Unterkunft und Medizin. Gebiete, die reich an biologischer Vielfalt sind, werden weniger durch Naturkatastrophen verwüstet. Dies ist besonders für die ärmsten Menschen der Welt von großer Bedeutung. Diejenigen, die täglich nur mit wenigen US-Dollar auskommen müssen, benötigen die biologische Vielfalt, um ihre Grundbedürfnisse zu decken. Ohne den Schutz und ohne nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt, werden wir die Millenniums-Entwicklungsziele nicht erreichen.

 

Dennoch geht die biologische Vielfalt mit beispielloser Geschwindigkeit verloren. Dies zehrt an der Belastbarkeit unseres Planeten, Leben auf Erden aufrecht zu erhalten. Das ist der Grund, weshalb die Staats- und Regierungschefs beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahr 2002 beschlossen haben, bis zum Jahr 2010 die Verlustrate der biologischen Vielfalt merklich zu reduzieren. Dieses Bestreben wurde 2005 beim Weltgipfel nochmals bekräftigt. Das anvisierte Ziel für das Jahr 2010 ist nun vollständig in das Rahmenwerk der Millenniums-Entwicklungsziele integriert. Als ein besonderes Zeichen der Unterstützung hat die internationale Gemeinschaft beschlossen, das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt zu erklären.

 

Da die Welt dem Klimawandel nun größere Aufmerksamkeit schenkt, wird auch der Zusammenhang zwischen Klimawandel und biologischer Vielfalt thematisiert. Die Millenniums-Bewertung der Ökosysteme – eine moderne Beurteilung der weltweiten Ökosysteme und deren Nutzen – hat gezeigt, dass der Klimawandel neben der sich verändernden Landnutzung einer der Hauptgründe des Verlusts der biologischen Vielfalt ist. Zudem hat der kürzlich erschienene Bericht der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über Klimaänderungen klar gezeigt, dass der Klimawandel wirklich existiert und unser Leben und die Ökosysteme für viele Jahre beeinflussen wird. Immer mehr Arten sterben aus und bereits instabile Ökosysteme werden geschwächt.

 

Es ist daher passend, dass das Motto des heutigen Internationalen Tags „Biologische Vielfalt und Klimawandel“ ist. Der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sind unentbehrlich, wenn es darum geht, sich dem Klimawandel anzupassen. Mangrovenwälder und andere küstennahe Feuchtgebiete bilden ein Bollwerk gegen extreme Wetterereignisse und den steigenden Meeresspiegel. Da die Agrarlandschaften wärmer und trockner werden, müssen sich Landwirte auf neue Bedingungen für Viehzucht und Getreideanbau einstellen. Wälder, Moore und andere Ökosysteme tragen dazu bei, Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu absorbieren. Dadurch wird ein weiteres Ansteigen der Treibhausgase verhindert.

 

Die internationale Gemeinschaft hat sich im Übereinkommen über die biologische Vielfalt sowie im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Bekämpfung des Klimawandels verpflichtet. Die globale Antwort auf diese Herausforderungen muss schneller und mit mehr Entschlossenheit auf allen Ebenen erfolgen – lokal, national und global. Wir müssen die Ziele der Übereinkommen erreichen – um den Willen heutiger und künftiger Generationen.



 
 
 
 
 
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