17.09.2019
Startseite
Mannheim
Berlin
Presse/Reden/Archiv
Kulturspaziergänge
BILDERGALERIE
BILDERGALERIE LA
BESUCHERGRUPPEN
TOPTHEMEN
POSITIVE RESONANZ
AWO-Vorsitzender bis 2008
Kontakt
Impressum
Links
Publikationsverzeichnis
Sitemap
Anträge/Gesetzentwürfe
   
   
Mitglied des Deutschen Bundestages
 
Mitglied im Haushaltsausschuss
 
Stellv. Mitglied des Auswärtigen Ausschusses
 
Beauftragter der SPD- Bundestagsfraktion
für Lateinamerika
 
 
 

Sie sind der
7715457.
Besucher
 
Topthemen
 Topthemen | Archiv
 
25.06.2007

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: Kein Platz für Drogen

Erklärung zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr, 26. Juni 2007

 

New York/Vereinte Nationen – Drogenmissbrauch ist ein Problem, das verhindert, behandelt und kontrolliert werden kann. Die Bemühungen müssen verstärkt werden, die Zufuhr von Drogen zu reduzieren. Zum Beispiel kann man den Produzenten illegaler Anbaupflanzen helfen, zulässige, existenzfähige Alternativen zu finden oder sicherstellen, dass Strafverfolgungsbehörden weiter Drogen beschlagnahmen. Die größte Herausforderung bei der weltweiten Drogenkontrolle ist jedoch, die Nachfrage zu reduzieren. Wenn die Nachfrage sinkt, verringert sich auch das Angebot. Dadurch gäbe es weniger Anreize für Kriminelle, mit Drogen zu handeln.

 

Den Drogenmissbrauch zu bekämpfen bedarf gemeinsamer Anstrengungen. Das erfordert politische Führung und genügend Kapital, vor allem für verbesserte Behandlungseinrichtungen. Der Einsatz von Eltern, Lehrern, der Gesundheitsvorsorge und Sozialarbeitern ist auch von großer Bedeutung. Zudem müssen Medien und Strafbehörden mitarbeiten, den Drogenmissbrauch zu reduzieren.

 

 Alle Gesellschaftsschichten müssen sich zusammenschließen und den Gefährdeten spezielle Aufmerksamkeit zukommen lassen. Denjenigen, die gefährdet sind, aufgrund ihrer persönlichen oder familiären Situation süchtig zu werden und denjenigen, die bereits abhängig sind. Unser Ziel ist es, diesen Menschen zu ermöglichen, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten oder wiederzuerlangen. Ihr Leben darf nicht von Drogen beherrscht werden. Das bedeutet, dass wir die jungen Menschen leiten und ihnen Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung stellen müssen. Wir müssen ihre Chancen erhöhen, in Aktivitäten eingebunden zu sein, durch die sie ihr Leben organisieren können und die ihrem Leben eine Bedeutung und einen Wert geben. Wir müssen auch die Bemühungen der Eltern unterstützen, ihren Kindern Liebe zu geben. Auch Randgruppen müssen erreicht werden um sicherzustellen, dass sie die Fürsorge erhalten, die sie brauchen, um mit psychologischen oder medizinischen Problemen umzugehen. Wir müssen diesen Menschen einen Grund zur Hoffnung geben.

 

Für diejenigen, die abhängig sind, ist eine effektive Behandlung unumgänglich. Drogenmissbrauch ist eine Krankheit, die aufgrund von Anzeichen und nicht einer Ideologie behandelt werden muss. Ich bitte die Mitgliedstaaten eindringlich, der frühzeitigen Erkennung mehr Aufmerksamkeit zu widmen und mehr zu unternehmen, um die Ausbreitung von Krankheiten wie HIV/Aids und Hepatitis durch Drogemissbrauch zu verhindern. Außerdem sollten die Mitgliedstaaten verstärkte Maßnahmen einleiten, um alle Formen von Abhängigkeit zu behandeln und die Behandlung in die öffentliche Gesundheitspflege und die sozialen Dienste zu integrieren.

 

Drogenmissbrauch bringt Qualen und seelische Schmerzen für Abhängige und deren Angehörige. Er zerfrisst die Struktur von Individuen, Familien und der Gesellschaft. Drogenmissbrauch ist ein Thema, das uns alle beschäftigen sollte. Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr sicherstellen, dass es in unserem Leben und unserer Gemeinschaft keinen Platz für Drogen gibt.



 
 
 
 
 
Lothar Mark mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück
Lothar Mark, Berichterstatter für den Haushalt des Auswärtigen Amtes, mit Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier
Lothar Mark mit der baden-württembergischen Abgeordneten Evelyne Gebhardt nach ihrer erneuten Wahl ins Europäische Parlament.
Lothar Mark mit dem Geschäftsführer des Kongresszentrums Mannheimer Rosengarten (MKT), Michael Maugé.
Lothar Mark mit dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit uns Soziales, Franz Müntefering, beim Sommerfest der SPD auf dem Karlstern.
Lothar Mark mit dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz.
Lothar Mark trifft als Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für Lateinamerika den damaligen Präsidentschaftskandidaten Lula da Silva in Berlin.
Lothar Mark mit dem kolumbianischen Vizepräsidenten Francisco Santos Calderón, der zu Gast im Gesprächskreis Lateinamerika war.
Lothar Mark erhält vom Botschafter Mexikos, S.E. Jorge Castro-Valle Kuehne, den höchsten mexikanischen Verdienstorden "Aguila Azteca" in Würdigung seiner Verdienste für die deutsch-mexikanischen Beziehungen.
Lothar Mark mit der Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bundestagsvizepräsidentin a.D. Anke Fuchs.
Lothar Mark mit dem neuen Präsidenten des Goethe-Instituts, Herrn Prof. Dr. phil. h.c. Klaus-Dieter Lehmann
Lothar Mark mit der ehemaligen Präsidentin des Goethe-Instituts München, Prof. Dr. Jutta Limbach.
Lothar Mark bei einer Demonstration der Mannheimer Bürgerinitiative - Jetzt reichts - gegen den Ausbau des Flughafens Coleman-Airfield.
© Copyrights 2003 Lothar Mark  Impressum | Haftungsausschuss mfact