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20.02.2007
Lothar Mark zum Rücktritt der kolumbianischen Außenministerin
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Die kolumbianische Außenministerin María Consuelo Araújo ist wegen mutmaßlicher Verbindungen ihrer Familie zu den rechtsgerichteten Paramilitärs von ihrem Amt zurückgetreten. Araújos Bruder, der konservative Senator Álvaro Araújo Castro, war zuvor zusammen mit vier weiteren Abgeordneten festgenommen worden. Auch gegen den Vater der Ministerin, Álvaro Araújo Noguera, und ein weiteres Familienmitglied ermittelt die kolumbianische Staatsanwaltschaft wegen der möglichen Zusammenarbeit und Finanzierung der paramilitäri-schen Vereinigten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens (AUC).

Lothar Mark, Lateinamerikabeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion, beurteilt diesen Schritt durchaus positiv und äußert sich anerkennend: „Ich habe Ministerin Araújo erst kürzlich zu einem sehr konstruktiven Gespräch getroffen und bedaure daher ihren Rücktritt. Ich respektiere jedoch ihre Entscheidung, denn auch wenn Frau Araújo nichts mit den Vorwürfen und Ver-wicklungen der Familienmitglieder zu tun hat und es sich hier um individuelle Verantwortlichkeiten handelt, so waren durch die jüngsten Untersuchungen des Obersten Gerichtshofes die Repräsentativität und Objektivität ihrer politischen Amtsausübung gefährdet“.

Präsident Álvaro Uribe hatte sich bislang demonstrativ hinter seine Ministerin gestellt, die das Amt erst vor einem halben Jahr übernommen hatte. Als Nachfolger ernannte der Präsident nun den 51-jährigen Fernando Araújo, der vor wenigen Wochen aus sechsjähriger Gefangenschaft der Guerillaorganisation der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) entkommen konnte. Der neue Minister ist trotz der Namensgleichheit nicht mit seiner Vorgängerin verwandt.

„Die Regierung Uribe ist seit Beginn der Friedensverhandlungen immer wieder mit Vorwürfen über enge Kontakte und die Zusammenarbeit von konservativen Politikern mit den para-militärischen Gruppen konfrontiert und gerät durch die jetzigen Entwicklungen unter Druck“, so Mark weiter. „Für den weiteren Verlauf des kolumbianischen Friedensprozesses ist es jedoch unabdingbar, dass die Regierung glaubhaft darstellt, dass sie keine Verbindungen zu terroristischen, repressiven Vereinigungen unterhält oder unterstützt. Dies bedeutet an erster Stelle selbstverständlich einen hohen ethischen Anspruch an die politischen Mandatsträger, die unabhängig und frei von jeglichem Verdacht sein müssen. Dies gilt auch für Ministerin Araújo“.



 

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